Frequent Questions

Häufige Fragen und Antworten

Was kostet die sog. 24-Stunden-Betreuung? Wie gut sprechen die Betreuungspersonen Deutsch? Ist die Dienstleistung geprüft?

Allgemeine Fragen zur 24h-Betreuung

01. Für wen kommt die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft in Frage?
Wir vermitteln Betreuungspersonen, die auf Hilfe angewiesene Seniorinnen und Senioren in ihrem Zuhause umfassend versorgen. Zu den übernommenen Tätigkeiten zählen die Hauswirtschaft, die Unterstützung bei der Körperpflege, beim An- und Auskleiden oder bei Toilettengängen, demnach bei allen in der Grundpflege anfallenden Aufgaben. Hierzu zählen ebenso die Alltagsbegleitung und soziale Betreuung in häuslicher Gemeinschaft. Sie werden durch kompetente Unterstützung entlastet, und können die Zeit mit ihren Angehörigen ganz anders erleben. Die Seniorenbetreuung daheim eignet sich insbesondere in den folgenden Fällen: Der Senior oder die Seniorin - ist nicht mehr in der Lage, den eigenen Haushalt selbständig zu führen. Es wird Unterstützung in der Hauswirtschaft benötigt, etwa bei der Wäsche, der Reinigung der Wohnfläche, der Essenszubereitung oder dem Einkaufen. - Ist allein und droht zu vereinsamen und es fehlt das soziale Umfeld (kaum soziale Kontakte, fehlende Gesellschaft, kaum Aktivität wie bspw. gemeinsames Kochen, Spazierengehen, Kartenspiele) - Kann allein die Körperpflege nicht mehr durchführen - Ist beim An- und Auskleiden auf Hilfe angewiesen - Benötigt Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme - Ist nicht mehr vollständig mobil ohne Hilfsmittel wie Rollator oder Gehstock - Benötigt Nachtbetreuung in regel- oder unregelmäßigen Abständen - Ist an Demenz erkrankt und kann mit fortschreitender Krankheit nicht mehr eigenständig und allein leben Tätigkeiten, die unter die Behandlungspflege fallen, wie etwa Wundversorgung, Medikamentenportionierung oder Insulinspritzen, dürfen aus rechtlichen Gründen nicht von der Betreuungsperson übernommen werden. Diese Aufgaben sind durch einen ambulanten Pflegedienst abzudecken, dessen ergänzendes Hinzuziehen wir in diesen Fällen empfehlen.
02. Was kostet eine sogenannte 24-Stunden-Betreuung?
Die Kosten für die Betreuung zu Hause sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Wesentliche Einflussfaktoren sind der Umfang der Unterstützung und Hilfsbedürftigkeit, die geforderten Sprachkenntnisse der Betreuungsperson, sowie die berufliche Vorerfahrung, die die Betreuungsperson mitbringt. Eine Betreuung im häuslichen Umfeld in legalen rechtlichen Verhältnissen ist ab einem monatlichen Gesamtpreis von etwa 2.000 Euro möglich. Dieser Betrag ist eine monatlich abgerechnete Summe, die sämtliche anfallenden Kosten wie: - die Kosten der Betreuung - Kranken- und Unfallversicherung der Betreuungsperson - Steuern und Sozialabgaben - Eventueller Ersatz der Betreuungsperson, bspw. im Krankheitsfall - Laufende Betreuung und Beratung durch das Deutsche Pflegehilfswerk Für Feiertage wie Weihnachten und Ostern entstehen marktübliche Zuschläge zu den monatlichen Kosten. Zudem sind die Kosten für An- und Abreise der Betreuungsperson gesondert zu tragen.
03. Welche Zuschüsse und Förderungen gibt es?
Zur Finanzierung der Betreuungsleistung bietet der Gesetzgeber verschiedene Zuschussmöglichkeiten. Zu diesen sind etwa Kurzzeit- und Verhinderungspflegegeld sowie Tages- und Nachtpflegezuschüsse zu zählen. Ebenfalls können steuerliche Vergünstigungen zur Entlastung beitragen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Seite über Zuschüsse & Förderungen zur Betreuung in häuslicher Gemeinschaft. Gerne bieten wir hierzu eine individuelle Beratung an, um für Sie die Möglichkeiten für Zuschüsse und Förderungen optimal auszunutzen.
04. In welchen Betreuungssituationen empfehlen wir eine Rücksprache mit uns?
In den nachfolgenden Fällen legen wir Ihnen eine enge Abstimmung und Rücksprache mit uns nah, um zweifelsfrei sicherzustellen, dass eine Betreuung in häuslicher Gemeinschaft möglich und eine geeignete Betreuungsform ist: - Demenzerkrankungen in fortgeschrittenem Stadium mit herausfordernden Verhaltensweisen wie einer Weglauftendenz, starker Unruhe, aggressivem Verhalten oder gestörtem Tag-/ Nachtrhythmus - Psychische Erkrankungen mit einhergehenden Persönlichkeitsveränderungen - Intensive und herausfordernde Nachtbetreuung - Bedarf intensivmedizinischer Versorgung bspw. mit Sauerstoffgerät - Versorgung von Dauerkatheter, Magensonde oder Stoma Bei Vorliegen der Pflegegrade 4-5 ist eine Einzelfallbetrachtung notwendig, um die Möglichkeiten einer Betreuung in häuslicher Gemeinschaft zu prüfen. Nehmen Sie zu uns Kontakt auf, wir unterstützen Sie gerne!
05. Mit wem arbeitet das Deutsche Pflegehilfswerk?
Um eine qualitativ hochwertige Dienstleistung anbieten zu können, arbeiten wir ausschließlich mit nach höchsten Ansprüchen ausgewählten Partnerunternehmen zusammen. Mit unseren Partnern tauschen wir uns laufend über aktuelle Entwicklungen in der Branche sowie die herrschenden rechtlichen Rahmenbedingungen aus. Um unser Angebot laufend zu weiterzuentwickeln und die Qualität unserer Dienstleistung stetig zu verbessern, sind wir zudem regelmäßig bei unseren Partnern vor Ort. Von zentraler Bedeutung ist es für uns, der Komplexität der Branche in rechtlichen Aspekten Rechnung zu tragen. Hierzu greifen wir in diesen Fragestellungen auf ein länderübergreifendes Netzwerk zurück, das auf einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Partnern auf einer gemeinsamen Wertebasis beruht. Die regelmäßigen Zusammenkommen und der Besuch branchenspezifischer Veranstaltungen lassen uns bei allen aktuellen Entwicklungen und aufkommenden Fragestellungen auf dem neuesten Stand sein. Zudem greifen wir laufend auf kompetente Unterstützung spezialisierter Anwälte und Steuerberater zurück.
06. In welche Regionen vermittelt das Deutsche Pflegehilfswerk Betreuungspersonen?
Das Deutsche Pflegehilfswerk unterstützt hilfsbedürftige Senioren durch die Vermittlung von Betreuungspersonen zu Einsätzen deutschlandweit.
Fragen zu den Betreuungspersonen
01. Woher kommen die Betreuungspersonen?
Die vom Deutschen Pflegehilfswerk vermittelten Betreuungspersonen kommen aus verschiedenen osteuropäischen Ländern. Hierzu zählen bspw. Serbien, Polen, Ungarn, Kroatien oder Bosnien.
02. Wie gut sprechen die Betreuungspersonen Deutsch?
Die Sprachkenntnisse der vermittelten Betreuungskräften reichen von einfachen Sprachkenntnissen bzw. Grundkenntnissen bis hin zu Sprachkenntnissen, die sich nahe am Muttersprachenniveau bewegen. Bei unseren Betreuungsvorschlägen berücksichtigen wir selbstverständlich die von Ihnen in unserem Fragebogen zur Bedarfsanalyse geäußerten Wünsche zu den Sprachkenntnissen der Betreuungsperson. Gerne bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit, sich in einem Telefongespräch selber von den Sprachkenntnissen der Betreuungsperson ein Bild zu machen. Zudem bieten wir jeder Betreuungsperson die Gelegenheit, auch während des Betreuungseinsatzes die Sprachkenntnisse durch Sprachkurse zu verbessern.
03. Wie werden die vermittelten Betreuungspersonen ausgewählt?
Das Deutsche Pflegehilfswerk setzt bei der Auswahl und Rekrutierung der Betreuungspersonen auf langjährig bewährte und umfangreiche Prozesse zur Qualitätssicherung. Jede Betreuungsperson wird vor ihrem ersten Einsatz von uns persönlich oder von unseren Partneragenturen hinsichtlich praktischer Erfahrung und fachlicher Qualifikation genau geprüft und persönlich befragt. Zudem werden Referenzen, Zeugnisse und Nachweise zu Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen eingeholt.
04. Über welche Qualifikationen verfügen die Betreuungspersonen?
Die vermittelten Betreuungspersonen weisen verschiedene Qualifikationsniveaus auf. Diese beginnen bei noch geringerer Erfahrung durch Anfänge in der Betreuung Angehöriger, Praxiserfahrung in Altenheimen in Kombination mit der Absolvierung eines Pflegekurses und reichen bis zu Betreuungs- und Pflegeerfahrung aus langjähriger Betreuungspraxis mit verschiedensten Einsätzen und umfassender Kenntnis sämtlicher Betreuungssituationen. Zudem verfügt eine Vielzahl der Betreuungskräfte über eine abgeschlossene berufliche Ausbildung im Pflege- oder Sozialbereich, oder weisen Examina als Krankenschwestern auf. Diese Qualifikationen ersetzen die in Osteuropa nicht existierende Ausbildung zum Altenpfleger. Jeder Betreuungsvorschlag enthält hierzu alle wesentlichen Informationen in Bezug auf Ausbildung und bisherige Praxiserfahrung.
05. Wie lange bleibt eine Betreuungsperson vor Ort?
Die Betreuungseinsätze weisen in der Regel eine Dauer von 1 bis 3 Monaten auf, die die Betreuungsperson in Deutschland bleibt. Die Einsatzdauer variiert je nach körperlichen Anforderungen an die Betreuungskraft und der Hilfsbedürftigkeit der zu betreuenden Person. Endet der Betreuungseinsatz, kehrt die Betreuungsperson in ihre Heimat zurück. Hierbei organisieren wir zeitlich abgestimmt eine Ersatzkraft, die die Betreuung lückenlos von der ersten Betreuungsperson übernimmt. Regelmäßig etablieren wir hier das sogenannte Tandem-Modell, bei dem sich lediglich zwei Betreuungspersonen abwechseln und sich den Einsatz aufteilen.
06. Wie muss die Unterkunft für die Betreuungsperson gestaltet sein?
Die Betreuungsperson ist für die Zeit des Betreuungseinsatzes fester Mitbewohner im Haushalt der hilfsbedürftigen Person. Eine angemessene Unterbringung der Betreuungskraft umfasst hierbei die folgenden Punkte: - Eigenes abschließbares Zimmer mit ausreichender Ausstattung (Bett, Kleiderschrank, Tisch usw.), das unentgeltlich zur Verfügung gestellt wird und über Fenster mit Tageslicht verfügt - Möglichkeit der Mitbenutzung eines Badezimmers, wenn kein eigenes zur Verfügung gestellt werden kann Fördern Sie das Einleben der Betreuungsperson in der für Sie ungewohnten Umgebung durch eine freundliche und wohnliche Einrichtung des Zimmers. Fühlt sich die Betreuungskraft wohl und heimisch, wird sie gerne ihre ganze Kraft in den Betreuungsalltag einbringen.

Fragen zu rechtlichen Aspekten der Vermittlung

01. Auf welcher rechtlichen Grundlage erfolgt die Vermittlung?
Die von uns vermittelte Dienstleistung ist rechtlich einwandfrei und fußt auf geltendem EU-Recht. Die Betreuungspersonen sind hierbei entweder fest angestellt bei unseren Partnerunternehmen in deren osteuropäischen Ansässigkeitsstaat und werden entsendet, oder sind als selbständige Gewerbetreibende in Deutschland tätig. Im Entsendemodell werden die jeweils fälligen Sozialversicherungsbeiträge und Steuern gemäß gültigen Rechts im Heimatland abgeführt, was Ihnen durch das Europäische Formblatt A1 ordnungsgemäß dokumentiert wird. Für die angestellten Betreuungspersonen wird Ihnen das Vorliegen dieser A1-Bescheinigung und damit die ordnungsgemäße Anmeldung der Tätigkeit vertraglich zugesichert.
02. Wie sind die vertraglichen Rahmenbedingungen gestaltet?
Der abgeschlossene Dienstleistungsvertrag über die Betreuungsleistung ist in deutscher Sprache verfasst. Die Abrechnung der erbrachten Leistung geht Ihnen monatlich per E-Mail zu und enthält sämtliche anfallenden Kosten. Bei Fragen zur Vertragssituation, zur Abrechnung oder sonstigen Punkten steht Ihnen Ihr fester Ansprechpartner beim Deutschen Pflegehilfswerk jederzeit gerne zur Verfügung.
03. Welche Kündigungsfrist gibt es?
Ihren Vertrag können Sie jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen kündigen. Diese Kündigungsfrist verkürzt sich im Todesfall auf 7 Tage. In diesem Fall organisieren wir die Abreise der Betreuungsperson individuell nach Ihren Wünschen.
04. Was ist, wenn die Chemie nicht stimmt oder ich mit der Leistung der Betreuungsperson nicht zufrieden bin?
Ihre Zufriedenheit mit der erbrachten Dienstleistung steht für uns an oberster Stelle. Sollten Sie mit der Leistung der Betreuungsperson nicht zufrieden sein, wenden Sie sich jederzeit an Ihren Ansprechpartner. Wir suchen umgehend nach einer Lösung der auftretenden Probleme und sorgen ggf. auch für einen vorzeitigen Wechsel der Betreuungsperson.
05. Was passiert bei Urlaub oder Krankheit der Betreuungsperson?
Alle Unterbrechungen durch Urlaube der Betreuungspersonen werden Ihnen rechtzeitig kommuniziert, sodass frühzeitig die Anreise einer Ersatzkraft geplant werden kann. Eine lückenlose Betreuung zu garantieren hat für uns höchste Priorität, und die zeitliche Koordination der Wechsel einer Betreuungskraft sind dahingehend exakt abgestimmt. Wir streben hierbei an, dass eine Betreuungsperson, mit deren Leistung Sie zufrieden sind, nach ihrem Urlaub zu Ihnen zurückkehrt und sich mit einer Vertretungskraft abwechselt. Dieses Tandemmodell sorgt für Kontinuität in der Betreuung und gibt Ihnen die Sicherheit, dass die mit den Anforderungen des Einsatzes bereits vertraute Betreuungskraft dauerhaft bei Ihnen vor Ort ist. Sollte die Betreuungskraft schwerer erkranken und längerfristig ihre Tätigkeit nicht mehr ausführen können, sorgen wir schnellstmöglich für die Abreise der Betreuungskraft und für eine passende Ersatzkraft, die unmittelbar übernehmen kann. Die von uns vermittelten Betreuungskräfte sind ausnahmslos krankenversichert und können demnach im Krankheitsfall oder in Notfällen jederzeit in Deutschland behandelt werden. Sollte Ihre Betreuungsperson erkranken und ihre Aufgaben nicht mehr ausführen können, werden wir Ihnen schnellstmöglich eine Vertretung vermitteln und zeitgleich die Abreise der erkrankten Betreuungsperson organisieren. Die Betreuerinnen und Betreuer sind krankenversichert, sodass eine akute Notfallbehandlung auch in Deutschland erfolgen kann.

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