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Deutsches Pflegehilfswerk News

Gesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach – Bundesgesundheitsminister mit Visionen

Gesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach – Bundesgesundheitsminister mit Visionen

Prof. Dr. Karl Lauterbach – Bundesgesundheitsminister mit Visionen

Der am 21.2.1963 in Düren geborene Karl Wilhelm Lauterbach wuchs als Kind einer Arbeiterfamilie auf. Ab 1969 besuchte er die Grundschule. Trotz sehr guter Leistungen erhielt er nur eine Hauptschulempfehlung. An der Hauptschule war er unterfordert und wechselte mit Unterstützung seiner Lehrer zuerst auf die Realschule, dann auf das Wirteltor Gymnasium in Düren, an dem er 1982 sein Abitur bestand.

Studium der Humanmedizin

Nachdem er sein Abitur abgelegt hatte, nahm er 1982 das Studium der Humanmedizin zuerst in Deutschland auf und setzte es in den USA fort.
1985 bis 1990 promovierte er zum Dr. med. im Institut für Nuklearmedizin der Kernforschungsanlage Jülich.

Master of Public Health

1990 erwarb Dr. Karl Lauterbach den Master of Public Health mit Schwerpunkt der Epidemiologie und Health Policy and Management.
1992 erlangte er den Master of Science in Health Policy and Management an der Harvard School of Public Health.

Doctor of Science

1995 errang Dr. Karl Lauterbach den Doctor of Science in Health Policy and Management an der Harvard School of Public Health
1996 beauftragte die Universität zu Köln Dr. Karl Lauterbach als neu berufenen Professor mit der Gründung ihres Instituts für Gesundheitsökonomie, Medizin und Gesellschaft.
1998 wurde Prof. Dr. Karl Lauterbach als Direktor des nun umbenannten Instituts für Gesundheitsökonomie und klinische Epidemiologie berufen.

Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung

Als langjähriges Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, ein von der Bundesregierung einberufenes Gremium zur wissenschaftlichen Politikberatung im deutschen Gesundheitswesen, brachte Prof. Dr. Karl Lauterbach von 1999- 2005 sein umfangreiches Fachwissen für Analysen und Reformvorschläge ein. Mit der Veröffentlichung einer Vielzahl von Publikationen ging er an die Öffentlichkeit.
2005 wurde Prof. Dr. Karl Lauterbach in den Bundestag gewählt und erhielt auch in den nachfolgenden Wahlen das Vertrauen der Bürger.
In seiner Arbeit als Bundestagsabgeordneter brachte er sich mit seiner Fach- und Sachkompetenz in verschiedenen Ausschüssen, Gremien und als Berater ein.
Seit 1996 als Gastdozent und seit 2008 als Adjunct Professor für Gesundheitspolitik und -management an der Harvard School of Public Health gibt Prof. Dr. Karl Lauterbach regelmäßig sein Wissen an Studierende weiter.
2010 erhielt er die Approbation als Arzt in Deutschland.

Die Bewältigung der seit Dezember 2019 auch in Deutschland angekommenen Ausweitung der Infektionen mit dem Virus SARS-CoV-2 und die sich im Laufe der Zeit entwickelnde Pandemie sieht Prof. Dr. Karl Lauterbach als Herausforderung, noch bevor er als Minister agieren kann. Unermüdlich spricht er als Epidemiologe klare Worte in Fachkreisen. Er nutzt jede sich ihm bietende Gelegenheit, Möglichkeiten der Bekämpfung der Pandemie aufzuzeigen. Dabei wirkt er authentisch und verschließt sich nicht den realen Problemen. Seine Bereitschaft, selbst alles in seiner Macht Stehende zu tun, wirkt uneigennützig, auch sein Angebot, seine Tatkraft als etwaiger Gesundheitsminister einzubringen.
Am 8. Dezember 2021 wurde Prof. Dr. Karl Lauterbach zum Bundesminister für Gesundheit ernannt.

Grosse Pläne im Gesundheitsamt

Prof. Dr. Karl Lauterbach startete mit großen Plänen in sein Ministeramt und geht mit den Erfahrungen seines Vorgängers bei der Bekämpfung der aktuellen Covid-19-Pandemie an die Arbeit.
In der Überzeugung, dass der einzig gangbare Weg aus der derzeitigen Krise neben anderen infektionsbekämpfenden Maßnahmen hauptsächlich die Impfung gegen das Virus ist, setzt er ohne Zeitverlust alles daran, als Gesundheitsminister die Voraussetzungen für einen reibungsloseren Ablauf der Impfungen der Bürger zu schaffen.
Wohlwissend, dass die Pandemie längerfristige Aufgaben mit sich bringt, agiert Prof. Dr. Karl Lauterbach vorausschauend, setzt auf die Vernunft der Bürger und appelliert an deren Verantwortungsbewusstsein.
Wenige Tage nach seinem Amtsantritt schafft Prof. Dr. Karl Lauterbach als verantwortlicher Minister die im Parlament des Bundestages beratene und beschlossene gesetzliche Basis für die Pflicht der Coronaschutzimpfung aller Beschäftigten im Gesundheitswesen und in den Einrichtungen der Pflege und Seniorenheime. Damit sind einerseits die Voraussetzungen des Schutzes der dem Personal anvertrauten Personen und vulnerablen Gruppen in den Einrichtungen als auch der Schutz der Pflegenden und aller an der Versorgung Beteiligter vor einem eventuellen schweren Erkrankungsverlauf gegeben.

Was den Gesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach gleichermaßen umtreibt, ist die verstärkt durch die Pandemie zu Tage getretene schwierige Situation im Gesundheitswesen.

Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel und die damit verbundene Überlastung von Pflegenden, medizinischen Fachkräften, Ärzten und Psychologen sind ihm bekannt, auch die sich in der Vergütung ausgedrückte mangelnde Anerkennung besonders der in der Pflege Beschäftigten.

Wertschätzung

Die Wertschätzung der Arbeit in der Pflege soll sich nicht auf Lippenbekenntnisse beschränken. Eine Vielzahl von Plänen zur Veränderung ist vorhanden. Die Realisierung braucht partnerschaftliche Dialoge mit allen Beteiligten, die Prof. Dr. Karl Lauterbach hörbar einfordert.
Keiner als Prof. Dr. Karl Lauterbach selbst weiß besser um die ungünstige Entwicklung der Finanzierung des Gesundheitswesens in Deutschland der letzten Jahrzehnte.

Mitglied im Sachverständigenrat

Als langjähriges Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat er an den Veränderungen im Zuge der Gesundheitsreformen mitgewirkt.
Der seit Jahren auf allen Ebenen bekannte Mangel an Personal und die Schieflage in der Finanzierung der Medizinischen Einrichtungen und der Pflege soll behoben werden. Der derzeitige Personalmangel in der Pflege ist auch eine Folge der damaligen Einführung neu ausgerichteter Ökonomisierung der medizinischen Betriebe, an der Prof. Dr. Karl Lauterbach seinerzeit maßgeblich als Berater mitwirkte. Schließungen kleinerer Einrichtungen im ländlichen Raum führten zur Unterversorgung der dortigen Bevölkerung.

Mediziner und Gesundheitsökonom

Als Mediziner und Gesundheitsökonom kennt sich Prof. Dr. Karl Lauterbach bestens im komplizierten deutschen Gesundheitssystem aus. Bereits vor Ausbruch der Coronakrise hat er sich für eine Korrektur mit dem Ziel einer bedarfsgerechteren Gestaltung der medizinischen Einrichtungen ausgesprochen.
Dass Einsicht in die Notwendigkeit der Veränderung im Zuge der fortschreitenden Entwicklung mit dadurch neu entstandenen Situationen erforderlich ist, hat die Coronakrise sehr deutlich aufgezeigt. Prof. Dr. Karl Lauterbach hat das erkannt und wird als Gesundheitsminister mit den Erfahrungen der zurückliegenden Jahre als Bundestagsabgeordneter, gepaart mit seiner ausgeprägten sozialdemokratischen Haltung konsequent an die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen gehen.
Als Gesundheitsminister hat er in Ausübung seines Amtes bedeutenden Einfluss und auch die Autorität notwendige Veränderungen herbeizuführen. Der Wechsel vom Berater und Mahner hin zum Entscheider wird Prof. Dr. Karl Lauterbach gelingen, wenn er auf der Basis seines Fachverstandes und der im Team von Fachleuten gewonnenen Erkenntnissen als Minister Entscheidungen trifft.

Neben den Aufgaben, die gesetzliche Krankenversicherung finanziell zu stabilisieren und die Verbesserungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen herbeizuführen, formuliert das im Juli 2021 in Kraft getretene Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz klare Ziele:
Da nach den Ergebnissen der Untersuchung zur wissenschaftlichen Bemessung des Personalbedarfs in vollstationären Pflegeeinrichtungen mehr Pflegehilfskräfte erforderlich sind, sollen 20.000 zusätzliche Stellen für Pflegehilfskräfte finanziert werden. Der Eigenanteil der Pflegebedürftigen soll dadurch nicht steigen und die Stellen vollständig durch die Pflegeversicherung finanziert werden.
Die damit verbundene erforderliche neue Aufgabenverteilung zwischen Pflegefach- und Pflegehilfskräften soll durch ein Modellprogramm mit Fördermaßnahmen die Personal- und Organisationsentwicklungsprozesse begleiten.

Erste sich aus dem Gesetz ergebende Änderungen werden zum 1. Januar 2022 wirksam.
Zur Vermeidung einer erhöhten finanziellen Belastung der zu Pflegenden in den Pflegeheimen übernimmt die Pflegeversicherung die Zahlung eines Zuschlages zu dem je nach Pflegegrad unterschiedlichen Leistungsbetrag.
Als Ausgleich der gestiegenen Vergütung in der nicht stationären Pflege werden die Beträge der Kosten für Sachleistungen erhöht.
Für die Erweiterung der Kurzzeitpflege werden durch den Gesetzgeber motivierende Impulse gesetzt und der Leistungsbetrag der Pflegeversicherung gesteigert.
Zur Stärkung der örtlichen Verknüpfungen wird die Summe zur Förderung um 10 Millionen Euro angehoben.
Die Einführung eines Bundeszuschusses in Höhe von einer Milliarde Euro pro Jahr soll der Finanzierung der Pflegeversicherung dienen.

Prof. Dr. Karl Lauterbach war als wissenschaftlicher Berater und gesundheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion tätig. In dieser Funktion war er neben seiner Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter auch an Gesetzgebungen beteiligt. Er ist damit bestens gerüstet, nun als Bundesgesundheitsminister und Fachmann die konsequente Umsetzung des Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetzes und deren Weiterentwicklungsgesetze auf den Weg zu bringen.

Gesundheitsminister Deutschland

Gemeinsam mit seinem Vorgänger Jens Spahn hat der neue Gesundheitsminister in Deutschland Prof. Dr. Karl Lauterbach  bereits in der vergangenen Legislaturperiode große Teile des vorigen Koalitionsvertrages im Bereich der Gesundheitspolitik umgesetzt. Dabei war ihm stets die Sache und die gemeinsame Arbeit der Koalitionspartner wichtiger als parteibezogene Differenzen.
Als Sozialdemokrat hat Prof. Dr. Karl Lauterbach sich unentwegt stark gemacht für den medizinischen Fortschritt im Sozialstaat Bundesrepublik Deutschland.

Bürgerversicherung

Als Verfechter der Einführung einer Bürgerversicherung und einer stabilen Alterssicherung zielt Prof. Dr. Karl Lauterbach auf die Abschaffung einer Zwei-Klassen-Medizin ab. Sein Ziel ist, unabhängig von Einkommen und Wohnort die beste medizinische und pflegerische Versorgung für alle gleichermaßen zu erreichen. Unabhängig davon, wo ein Bürger wohnt oder über welche finanziellen Mittel er verfügt, soll seine Gesundheitsversorgung gesichert sein.
Prof. Dr. Karl Lauterbach brennt für seine Visionen und weiß, dass es neben Bedarfsermittlungen, Umsetzungen von Personalstandards auch zu einer besseren und gerechteren Bezahlung des Personals in der Pflege kommen muss. Altenpflegerinnen, Altenpfleger und andere Beschäftigte in der Pflege müssen gebührende Anerkennung finden.

Als Schwerpunkte seiner Aufgaben sieht Prof. Dr. Karl Lauterbach die Einführung einer Bürgerversicherung, die Sicherung der Gesundheitsvorsorge und die Schaffung von Maßnahmen zur Prävention im Sinne von Gesunderhaltung durch gesund leben. Damit verbindet er seine Anliegen auch mit den gesundheitsbelastenden Umweltproblemen.

Prof. Dr. Karl Lauterbach als Epidemiologe und Politiker

Prof. Dr. Karl Lauterbach beschäftigt sich als Epidemiologe und Politiker seit einigen Jahren sehr intensiv mit der Frage der Bedeutung von Feinstaub, weil sich zunehmend zeige, dass Feinstaub insbesondere ein wichtiger Risikofaktor für das menschliche Gehirn und die Alzheimersche Demenz ist.
Sein Ziel ist, mehr Gerechtigkeit bei der Erreichung gesunder Lebensjahre zu schaffen, besonders in Familien des Arbeitermilieus, bei Menschen mit Migrationshintergrund und bei Kindern und Jugendlichen in prekären Familiensituation.

Eins steht fest: Auf den Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach wartet ein großes Arbeitspensum. Sein Vorgänger hat mit einer Vielzahl von Gesetzen Maßstäbe gesetzt, deren Umsetzung die Tatkraft eines gut funktionierenden Ministeriums mit einem starken durchsetzungsfähigen Minister braucht. Prof. Dr. Karl Lauterbach wird seine Visionen dabei nicht aus den Augen verlieren.

Lesen Sie hier mehr über die häusliche Pflege im Koalitionsvertrag

Jetzt geht es vorrangig um die Bekämpfung der Pandemie der an Covid19 Erkrankten.
Bei allen getroffenen Maßnahmen der Vorsorge zur Vermeidung einer Übertragung der Infektionskrankheit geht es in der Hauptsache darum, das Angebot der Schutzimpfung den Bürgern als dringend erforderlich nahezulegen und sie ggf. auf eine allgemeine Impfpflicht vorzubereiten. Als Mann der klaren Worte, wird Prof. Dr. Karl Lauterach auf dem Weg bis zur Gesetzgebung den fachlichen Diskurs unter seiner Führung als Gesundheitsminister gehen, eine stabile Haltung wahren und die geeignete Ansprache des Parlaments für die Überzeugung der Notwendigkeit führen.

Bekämpfung der Masernerkankung

Bereits im Jahre 2019 sprach sich Prof. Dr. Karl Lauterbach für eine Impflicht aus, als es um die Bekämpfung der Masernerkankung ging. Er wählte klare und deutliche Worte, dass, wenn Überzeugungen nicht ausreichen, der Staat in der Pflicht ist dafür zu sorgen, dass der Schutz aller im Sinne des Gemeinwohls oberste Priorität hat. Und er forderte, gegenüber Impfkritikern im medizinischen Bereich massiver aufzutreten. Wer sich mit ärztlicher Autorität unwissenschaftlich zu Impffragen äußere, solle zur Verantwortung gezogen werden.

Mit seiner Übernahme des Gesundheitsministeramtes hat Prof. Dr. Karl Lauterbach ein schweres Erbe angetreten. Leugner der Covid-19-Erkrankung, Verschwörungstheoretiker und Impfgegner gefährden nicht nur die stabile Lage der medizinischen Versorgung, sondern bringen auch die Demokratie in Deutschland ins Wanken.
Prof. Dr. Karl Lauterbach hat jetzt nicht nur die Kraft der Worte sondern auch als Gesundheitsminister die Kraft seines Amtes, mit der er das in ihm gesetzte Vertrauen nicht enttäuscht und dem Leben in Deutschland als Bundesgesundheitsminister und Wissenschaftler zur Normalität verhelfen kann.

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